Blog wasessen - wasessen

Direkt zum Seiteninhalt

Auf der Suche nach Weihnachten

„Na endlich“- meldet er sich mal wieder. Ja ich weiß, der letzte Blog ist schon eine Weile her. Aber wir Ihr ja wisst muss ich jetzt regelmäßig zum Sport, um das Gesamtbild, der aufgeräumten und sauberen Wohnung meiner Frau, nicht zu zerstören. Also gehe ich jeden zweiten Tag voll motiviert mit Daumen hoch, an den Spiegeln vom GYM vorbei und frage mich immer, wer ist dieser gut trainierte Typ dort im Spiegel, ja, ja, ok der auf dem Laufband neben mir, ich habe es verstanden. Außerdem suche ich, als „Jubilaro“ noch nach dem besten Lokal für einen guten und günstigen Mittagstisch, also Ihr seht, ich habe eine Menge zu tun 😉.
Doch nun ist es schon wieder Dezember und wir sind im zweiten Jahr hier in Panama, „Auf der Suche nach Weihnachten“, so wie besungen in dem schönen Weihnachtslied von Rolf Zuckowski. Trotz der mit sehr liebevollen und reichlichen bunten Lichtern und Weihnachtsbäumen geschmückten Stadt Panama, fällt es uns bei den warmen und hellen Tagen doch sehr schwer in weihnachtliche Stimmung zu kommen, da wir es anders gewöhnt sind. Doch ein bisschen von Weihnachten haben wir auch hier schon gefunden.
Wie Freunde, Weihnachtsfeiern und das gemeinsame Kochen. Ja, in diesem Jahr kochen wir das erste Mal wieder am Heiligenabend, ein traditionelles Weihnachtsessen mit Entenbrust, Rotkohl, Semmelknödeln und einer leckeren Orangensauce, zwar nicht für unsere Familie aber für sehr gute Freunde und ich freue mich schon auf den Genuss des Essens. Nur das Schreiben darüber und die Vorfreude darauf erzeugt schon ein bisschen weihnachtliche Stimmung.
Auf unserer Suche nach Weihnachten haben wir an zwei Weihnachtsfeiern sowie dem „British Ball“ teilgenommen und es hat großen Spaß gemacht. Endlich konnten wir mal wieder zusammen Tanzen. Der „British Ball“ fand hier im Ballsaal des Hotels „Intercontinental“ statt. Also, rein in das Abendkleid für Ela und für mich in den Smoking, ach, schon wieder falsch, die Engländer und Amerikaner sagen ja Tuxedo zum Smoking, ich glaube mittlerweile das machen sie nur, um mich verbessern zu können, Tuxedo, wer kommt denn auf sowas 😉, wenn man Smoking sagen kann 😊. Der Ball im „Interconti“ war sehr schön, wir haben wieder viele nette Menschen kennengelernt, sehr gut gegessen und vor allem einmal wieder getanzt. Danach waren wir auf zwei Weihnachtsfeiern von Elas spanischen Frauengruppe, zu der wir Männer mitdurften. Diese fanden statt, einmal in dem deutschen Restaurant „Steinbock“, bei Rindsroulade, Haxe, Schnitzel, Wurstsalat oder Käsespätzle, also typisch lateinamerikanisch 😉. Die zweite Feier war in einer „Social Area“ eines Mitgliedes dieser Gruppe. Doch wie hier gefeiert wurde war unglaublich, sobald das Mikrofon an ging und die Musik anfing zu spielen, wollte jeder (*fast jeder) dieser internationalen Gruppe hauptsächlich besetzt durch Latein- und Südamerikaner, ein paar Spaniern und wenig *Deutschen, das Mikrofon oder die Bühne erobern, um zu Singen oder zu Tanzen, selbst wir wurden vom Sog dieser positiven Energie mitgerissen, sodass wir als deutsche Gruppe und auch Ela und ich zusammen einen Tanz aufführten. Damit nicht genug losgelöst, energiegeladen und nicht mehr zu halten, präsentierte sich meine Frau als Solokünstlerin, ihr lang ersehnter Wunsch, wie Familie und Freunde wissen, ging endlich in Erfüllung und sie machte es wirklich gut. Mir bleibt nur zu sagen: „A Star was Born“.
Seit ein paar Wochen kocht Ela wieder selbst Marmelade und backt Brot, das sich in unserem Freundeskreis großer Beliebtheit erfreut, des Öfteren kommen bei ihr schon wieder Gedanken der Vermarktung, ich sehe mich schon mit einem Korb als „Marmeladen Jette“ durch Panama rennen.
Vorgestern haben wir einen Ausflug nach „Punta Chame“ am Pazifik gemacht, es war ein herrlicher Badetag bei 28 Grad Wassertemperatur und 34 Grad Außentemperatur und wir waren am Strand, bis auf ein paar Kite-Surfern, die einzigen Badegäste. Das ist selbstverständlich ein großer Vorteil, vom Leben in Panama, man kann im Dezember im Ozean schwimmen gehen, ohne zu frieren, bei zwölf Stunden Sonnenschein und tröstet ein bisschen über die Suche nach Weihnachten hinweg.
So, jetzt möchte ich schließen und Euch allen, eine ruhige, besinnliche und frohe Weihnacht im Kreise Eurer Familie wünschen, sowie ein gesundes, erfolgreiches und vor allem friedliches Jahr 2023.
Wir denken oft an Euch, Kinder, Familie, Geschwister, Freunde und an unsere ehemaligen Kunden und freuen uns sehr über Nachrichten aus der alten Heimat, also bleibt in Kontakt wir freuen uns und umarmen Euch herzlich.
P.S. Solltet Ihr jetzt mal das Lied „Auf der Suche nach Weihnachten……“ hören, dann bitte denkt an uns, denn wir denken an Euch und haben dabei ein bisschen (Elb-)Wasser in den Augen.

Ein Jahr Flip-Flops sowie Frequenzsuche

Ein Jahr in Flip-Flops, wir können es selbst kaum glauben, jetzt leben wir schon ein Jahr in Panama und der Hauptbekleidungsartikel für mich, außer zu offiziellen Anlässen, sind Flip-Flops und Shorts. Obwohl sich meine Begeisterung für nackte Männerfüße doch sehr in Grenzen hält, so ist die zweite Variante mit durchgeschwitzten Füßen in Männersocken und Schuhen, nicht unbedingt die bessere Alternative, schon gar nicht, wenn man die Schuhe irgendwo ausziehen will/muss. Was ist schon ein Jahr in einem neuen Land, auf einem anderen Kontinent mit einer anderen Kultur und einem doch sehr warmen Klima. Wir haben viele neue Menschen kennengelernt, aus vielen Ländern dieser Erde, die ich vorher nur mit dem Zeigefinger auf dem Globus besucht hatte und aus vielen Treffen sind auch neue Freundschaften entstanden. Ach ja, und dann die spanische Sprache nicht zu vergessen, die mir im Gegensatz zu Ela nicht so im Blut liegt. Ela trifft sich schon regelmäßig mit einer spanisch sprechenden Frauengruppe zum Essen. Also das Essen würde ich mir auch noch zutrauen, doch beim Sprechen hakt es noch sehr. Da ich gerne rede, mag ich es nicht, ständig nach den richtigen Vokabeln zu suchen und diese dann noch in die richtige Position und in die richtige Zeit zu setzen. Hindernd kommt noch hinzu, dass die Menschen hier in Panama sehr schnell sprechen und auch noch einige Silben verschlucken. Doch mein Ehrgeiz ist immer noch geweckt und versprochen, ich werde daran arbeiten und berichten. Wo es auch noch, wahrscheinlich durch kulturbedingte unterschiedliche Anlagen und Maßstäbe, mit hier ansässigen Handwerksbetrieben, zu Frequenzstörungen im Miteinander kommt, ist die Pünktlichkeit und die Genauigkeit der auszuführenden Arbeiten. Zwei Stunden Verspätung werden hier von den Handwerkern charmant weggelächelt, genauso wie ein, im 88 Grad Winkel aufgehängter Spiegel oder ein zu großes oder unterschiedliches Spaltmaß an einer Tür. Hier muss ich mich zur Pulskontrolle schnellstens an die gelernten Atemtechniken von Wim Hof oder Rüdiger Dahlke erinnern und mich gleichzeitig auch noch auf ein Bild beim Fliegenfischen, in einem Fluss stehend projektieren, um die Blutdruckkontrolle zu behalten. Fazit, da ich durch Bücher von Nikola Tesla weiß, wie wichtig ein Leben in der richtigen Frequenz ist, würde ich für Panama sagen, Frequenzannäherung mit leichten Störungen.
Nach fast einem Jahr, habe ich nun seit fast zwei Monaten, den Sport wieder für mich entdeckt. Ja wie bin ich denn darauf gekommen, ich lebe doch schon in einer klimabedingten Zone mit ständigem „Tauwetter“ für „Gerne-Esser“. Ehrlich gesagt ein bisschen unfreiwillig, aber welcher Mann kennt es nicht, wenn man (arbeitend) am PC sitz und den fokussierten Blick/Energie seiner Frau spürt, der/die beiläufig in deine Richtung geht und man sich, ohne den Kopf zu heben, am PC sitzend umsieht, was habe ich falsch gemacht, habe ich einen Deko Artikel verschoben, steht das Sofa nicht richtig, liegen die Fernbedienungen nicht am Fernseher 😉 oder habe ich gar auf den Teppich gekleckert. Was ist falsch??? Bis man(n) merkt, dass man(n) selbst das Problem ist, das zur Zeit, durch seine Anwesenheit die Energie des Raumes stört. Noch überwältigt, getroffen durch den herzschmerzenden Pfeil der Erkenntnis, gleichzeitig begleitet von den nun wieder leuchten Augen seiner Frau und die zu spürbare Erleichterung, dass man(n) es auch ohne Worte, nach so vielen Jahren, noch verstanden hat, wenn der Zeitpunkt gekommen ist den Raum ohne Worte zu verlassen. Ja und so bin ich wieder beim Sport gelandet. Das Positive daran ist, ich habe auch schon einige Kilo verloren. Über meine Erlebnisse im GYM und auch eine in mir zu spürende Veränderung in Bezug auf das Älterwerden, möchte ich beim nächsten Mal erzählen. Hasta luego mi amigos!

Pearl Island - Moby Dick and a lot of fun.

"Pearl Island - Moby Dick and a lot of fun".
Nach langer Zeit haben wir ein paar Tage Urlaub auf Contadora gemacht, eine der zu den Pearl Island gehörenden Inseln, die gute 60 Km vor Panama City im Pazifik liegen. Sie sind entweder mit einer Fähre oder einem Flugzeug von Panama City aus, zu erreichen. Das Flugzeug benötigt für diese Strecke 15-20 Minuten und die Fähre 1,5 bis 2 Stunden. Wir haben die Fähre genommen und hatten Glück, denn wir wurden von einem Wal (Moby Dick) und von Delfinen begleitet. Das erste mal, dass wir in unserem Leben einen Wal und Delfine im Ozean gesehen haben und es war wirklich ein Naturspektakel, erst die Fontäne des Wales, dann das Auftauchen, dieses riesigen Tieres sowie das Abtauchen mit der riesigen Schwanzflosse zu begleiten, man war so gefesselt, dass es nur noch für ein Foto der Flosse gereicht hat, ich bitte um Entschuldigung. Von Juni bis Oktober sind die Wale hier vor der Küste Panamas anzutreffen. Nach unserer kleinen Kreuzfahrt, auf Contadora angekommen, musste ich mich um meinen Körper kümmern, denn eine Seefahrt die macht hungrig, also haben wir uns für ein Frühstück im "Geralds" entschieden. Dieses Restaurant gehört einem deutschen Auswanderer aus Schweinfurt, sein Name ist - - richtig Gerald, der schon sehr lange auf der Insel lebt. Danach haben wir unser Zimmer bezogen und die Sonne genossen, bevor wir uns am Nachmittag ein Golf-Cart, für die Zeit auf Contadora gemietet haben. Dieses Abenteuer können wir nur jedem empfehlen, denn hiermit kann man die hügelige Insel wunderbar erkunden und hat noch sehr viel Spaß dabei. Allerdings sollte man immer, beim Fahren dieses Gerätes, zum vorausfahrenden Fahrzeug genügend Abstand halten, erst recht wenn man Berg ab fährt, die Funktion der Bremse, unseres Golf-Carts war sehr abenteuerlich um nicht zu sagen fast ohne Funktion, es gab zwar ein Pedal, doch dieses diente eher zur Beruhigung und als Stellplatz für den zweiten Fuss, denn eine Verringerung der Geschwindigkeit erreichte man nur, wenn man sich mit seinem ganzen Körpergewicht (somit schied Ela als Fahrer aus) gegen das Pedal stemmte, dann blokierten die Räder und das Heck brach aus, allerdings konnte man ja noch die Füße zu Hilfe nehmen, sowie bei Wilma und Fred Feuerstein. Aus Sicherheitsgründen ;)) hatte es auch keine Haltegurte, nur eine rutschige Bank, dadurch war ein Verlassen des Fahrzeuges jeder Zeit, auch während der Fahrt problemlos möglich :)). Nach ein bisschen Übung wusste man, zu welchem Zeitpunkt man das Gewicht vom Pedal zu nehmen hatte, um ein Ausbrechen des Fahrzeugs zu verhindern. Der zweite kleinere Mangel war das Licht, es funktionierte nur begrenzt und da die Insel nicht komplett ausgeleuchtet ist und zum Teil unbefestigte Straßen hat, mussten wir abends, bei der Rückfahrt vom Restaurant, unsere Handylampen unterstützend zum Fahrzeuglicht dazu nehmen. Letztendlich hatten wir aber soviel Spaß mit dem Golf-Cart, dass wir es nur jedem empfehlen können, da man dadurch sehr viel beweglicher auf der Insel ist und jeden der traumhaften Strände auf Contadora anfahren kann, außerdem hält sich der Verkehr in Grenzen. Die Pearl Island haben super weiße Strände, zum Sonnen und Relaxen, so wie 27 C türkis, klares Wasser, was einlädt zum Schwimmen, Schnorcheln oder Tauchen. Ihr könnt Euch auch ein kleines Boot mieten, mit eigenem Bootsman (Kapitän) an Bord, um auf die anderen Inseln zu kommen oder die Wale in ihrem natürlichem Lebensraum zu sehen, es ist echt spektakulär und wir haben wieder viele nette Menschen aus der ganzen Welt kennengelernt. Als kleine Empfehlung , dass beste Restaurant auf Contadora war für uns, dass "Casa Tortuga", mit einer sehr guten italienischen Küche. Und wo war das "Pubertier" Tessa und unser Hund Icemen? Die Tessa ist gerade für fünf Wochen in der alten Heimat und Icemen hatten wir für die vier Tage in einer Hundepension untergebracht, um auch zu sehen wie es klappt. Das witzige hier war, beim Abholen des Hundes äußerte sich die Besitzerin des "Dogsgardens" verwundert über Icemens verhalten. Ihr sei aufgefallen das Icemen draußen normal aktiv ist, allerdings drinnen geht er sofort auf seinem ihm angenehmen Platz, direkt vor dem Lüfter, denn dumm ist er nicht, bei einem Zimmer ohne Klimaanlage und hat diesen, außer um seine Ausgangslage minimal zu verändern, nicht verlassen. Doch uns hat das Verhalten nicht gewundert, denn wer Ela und Ihre Erziehung des Hundes kennt, weiß das seine "move´s" innerhalb der Wohnung, stark eingeschränkt sind, um die Spuren und die Flugbahn der Haare zu begrenzen ;)). Auch der Weg zur Gelassenheit wird bei mir immer besser, gerade heute war ich bei den Wasserwerken um den Wasseranschluß umschreiben zu lassen und hatte mich schon wieder auf lange Wartezeiten und eine Reise in meine Gedanken eingestellt, doch diesmal hatte ich das Gefühl, es ging alles viel schneller, ich hatte gar nicht genügend Zeit mit mir allein im Nichts zu sein, hierzu nächstes mal mehr. Hasta luego!

Netzwerken - German bakery - Hunderasse "Reschapula"

Ja es gibt uns noch! Endlich, nach langer Zeit ein Lebenszeichen und um es vorweg zu nehmen, keiner wurde verhaftet, verschleppt oder ist explodiert. Wir haben einfach viel Zeit mit neuen, netten und freundlichen Menschen verbracht, die wir hier kennengelernt haben, also wie man heute sagen würde, wir haben unser Netzwerk hier in Panama ausgebaut und erweitert. Neue Freundschaften geschlossen und so was muss na klar begossen und gefeiert werden, dies führt dann zu Zeitmangel und dem einem oder anderen "Hangover". Wusstet Ihr, dass Panama City nach New York, die Stadt mit dem zweit höchsten, multikuturellen Bevölkerunganteil auf der Welt ist? Das hat man mir erzählt und ich glaube auch, dass es stimmt, oder? Allein wir, kennen schon nach so kurzer Zeit Menschen, aus 26 Nationen. Also, Ihr seht wir hatten viel zu tun ;)).
"German bakery"
Endlich ist Ela wieder mit dem Brotbacken angefangen und alle finden es richtig lecker. Sie hat Ihre Backtechnik schon um ein vielfaches verbessert und schlägt die hiesigen Bäckereien um Längen und außerdem ist es ohne Konservierungsstoffe und erfreut sich reger Beliebheit und Abnahme, so dass sie jeden Tag am Backen ist.
"Hunderasse Reschapula"
Ja, diese neue Hunderasse hat Ela kreiert. Da sie gerne spanisch spricht und dies auch ständig anwendet und alle sich sehr freuen, wenn man als Ausländer versucht spanisch zu sprechen, hätte sie doch, meiner Meinung nach, bei der Einweisung und Bespechung der auszuführenden Tätigkeiten im Hundesalon, an unserem Hund, auf englisch zurückgreifen sollen. Jedenfalls kam sie an dem besagten Tag, der neukreation einer Hunderasse, fröhlich nach Hause und erzählte freundestrahlend von ihrem Erlebnis im Pet-Shop und dass sie den Mitarbeitern alles genau im fließenden spanisch erklärt hat, wie Icemen, übrigens im Orginal ein weißer Retriever, auszusehen hat und wie gut alle sie verstanden hätten. Wir brauchen ihn erst nach vier Stunden wieder abholen. Ja und dann nach vier Stunden kam das Ergebnis (siehe Foto). Der Hundefriseur muss Ela, in ihrem perfekten Spanisch, so verstanden haben, dass sie einen Haarschnitt für Icemen wollte, der am Kopf und Schwanz einem Pudel-Labradormischling ähndelt und am Körper könne er seine australische Schafscherer Vergangenheit mal richtig ausleben. So wurde aus einem reinrassigen Retriever ein irgendwas zwischen alle dem hier aufgezählten, eben ein "Reschapula". Danach musste der Hund ersteinmal eine halbe Stunde gelobt werden, damit er mit seiner neuen Frisur und seinem doch stark veränderten Aussehen klar kommt. Doch man muss sagen, seine neue Frisur erzeugt große Aufmersamkeit, ständig wollen ihn die Leute streicheln und fragen nach der Rasse und wir kommen dadurch immer wieder mit neuen Leuten in Kontakt, und seitdem Icemen am Körper 3 kg Wolle verloren hat, ist er wirklich agieler und der australische Schafscherer grinst immer ganz freundlich wenn wir am Geschäft vorbei kommen, als wenn er gerade die Weltmeisterschaft im Schafe scheren gewonnen hat. Die Moral von der Geschicht, wir müssen weiter spanisch üben, auch Ela ;)). Hasta luego, amigos!

Urraca, Leben pur - Bäume umarmen - Entschleunigung

Frohe Ostern, Euch Allen! Urraca, ist kein indianischer Schlachtruf und ich bin auch nicht auf dem Kriegspfad, sondern es ist der Name von dem Park vor unserer Haustür und es heißt auf spanisch "Elster". Im Park gibt es viele Feizeitmöglichkeiten, ein Baseball und ein Basketballfeld, einen Spielplatz, mehrere Bühnen für Sport-, Tanz, Folklore, Musik und Gesangsveranstaltungen sowie einen Hundepark und viele Bänke und Tische, die zum Verweilen unter den großen alten Bäumen einladen. Es finden hier auch Kultur- Gemeinde- sowie kommunalpolitische Veranstaltungen statt. Was diesen Park aber so schön und liebenswert macht, sind die Menschen. Sie spielen zusammen Basketball oder Baseball egal ob Profi, Anfänger, dick, dünn, klein, groß, Hauptsache ein Team. Hierbei ist nicht das Ziel zu gewinnen, sondern alle spielen mit und haben Spaß! Sie tanzen, singen, machen Musik, einer besser einer schlechter, in bunten Folklorekostümen und jeder macht es mit, aus reiner Freude, so, dass es ansteckt. Oh, Gott nein, Ihr denkt jetzt, er will sich doch nicht etwa mit seiner Figur und in seinem Alter noch in ein Folklorekostüm rein zwängen. Nein, keine Angst, für Panamesen bin ich dann doch etwas zu groß, obwohl die bunten Farben der Kostüme reizen mich schon, mal sehen, ich überlege es mir noch ;)). Am schönsten sind die alten Bäume, die Aussehen wie von Kinderhand gemalen, aus einem Fabelbuch entsprungen, laden sie einen förmlichein ein, sie zu umarmen. Da ich gern mal einen Baum umarme, um mich mit ihm auszutauschen, leider hat noch keiner geantwortet, aber ich versuche es weiter und werde berichten. Ihr merkt schon ich bin angekommen.
Eine weitere Erfahrung ist die Entschleunigung. In Deutschland würde man es wohl eher als Langsamkeit bezeichnen, doch hier in Panama funktioniert alles in einer, womöglich der Wärme angepassten Art. Hier nun ein paar Übungsbeispiele von mir, auf dem Weg zur Entschleunigung. Gebe Menschen in Panama, die für Dich arbeiten immer Trinkgeld, keine Angst sie fühlen sich dadurch nicht animiert, schneller und länger zu arbeiten, Nein, sie kommen am nächsten Morgen einfach ein bis zwei Stunden später. Durch Deine außerplanmäßige finanzielle Unterstützung fühlt sich das Team-Arbeit aufgefordert mehr Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen, endlich mal richtig feiern und Du hast durch die Verspätung am nächsten Tag, mal richtig Zeit tief durchzuatmen, so richtig tief. . .. Eine weitere gute Übung ist der tägliche Einkauf im Supermarkt, wo Du mit drei Teilen und zwei Leuten vor Dir an der Kasse stehst und genügend Zeit hast über Dein Leben nachzudenken. Angefangen bei Deiner Geburt, Eltern, Einschulung, erste Liebe, Freunde, Bekannte, Beruf, um dann, nach gefühlt einer Stunde, bei der Geburt Deiner dritten Tochter durch ein freundliches "Buenas" geweckt zu werden. Doch die Endstufe der Übung zum Entschleunigen ist für mich, ein Paket oder einen Brief abzuholen. Dies erfordert all mein Wissen über Atemübungen und Autogenentraining, es ist eine Reise, nein es ist ein Kampf gegen mein deutsches ich. Anders als in Deutschland muss man hier, auch wenn man in Deutschland die Lieferung bei DHL von Tür zu Tür bezahlt hat, das Paket in einem Paketstore der Firma Cortel "abholen", das klingt eigentlich einfach, doch ersteinmal liegen die Paketstores der Firma Cortel im tiefsten Panama-City und auch nicht in den sichersten Gegenden. Bevor Du aber startest muss Du anhand der Sendungsverfolgung nachsehen ob das Pakert Panama ereicht hat, denn eine Benachrichtigung erhält man nicht. Sollte diese Anfrage positiv ausfallen, machst Du Dich auf den Weg um dann bei der Person am ersten Schalter, Deine persönlichen Daten handschriftlich aufzugeben. Nach der Kontrolle, begibst Du Dich dann in die Reihe der Menschen vor dem zweiten Schalter, vorn angekommen zahlst Du USD 0,25, ja richtig gelesen 25 Cent, um dann am dritten Schalter, Dein Paket abzuholen. Wenn Du aber an diesem Tag für eine längere Trainingseinheit vorgesehen bist, wird Dir am ersten Schalter mitgeteilt, dass Dein Paket sich in einem anderen Cortel Store befindet, allerdings nicht in welchem und bei sehr viel Glück erhälst man noch eine Übungseinheinheit mehr, indem Du zum dritten Store fahren darfst. Man hat hiebei soviel Zeit über sich nachzudenken, solange ist man noch gar nicht auf der Welt und bei dem ganzen tiefen Atemzügen hat man schon einen Sauerstoffüberschuss. Hierbei muss ich mich wirklich konzentrieren, um nicht in alte Muster zu verfallen. Also, für mich ist das die absolute Abschlussprüfung in Entschleunigung, leider bin ich schon dreimal durchgefallen ;)). Doch ich übe fleißig weiter. Bis zum nächsten mal, hasta luego amigos!

Von Panama, nach "Alpe d`Huez" und wir haben ein "Pubertier"

Ja, wir haben endlich Fahrräder gekauft. Nicht, dass Pannama mit dem verrückten Verkehr, den hohen Boardsteinen und den riesigen Schlaglöchern, nicht zu meinen favorisierten Städten für Fahrradtourismus zählt. Doch jeden Sonntag wird Panama City zur Fahrradmetropole Mittelamerikas. Dann werden hier nämlich vier Spuren der Avenida Balboa gesperrt und man kann von hier über die Cinta Costera, um die Altstadt herum, nach Amador bis zum Yachthafen Isla Flamenco fahren. Hier gibt es Eisdielen, Restaurants, Getränke und alles was "Mann" zum Leben braucht. Ihr merkt schon, es ist nicht ganz eine Etappe der "Tour de France", aber hin und zurück 28 Km, bei 32 Grad C und einer sich auf den Körper in fließendem Wasser niederschlagender, spürbarer Luftfeuchtigkeit. Ich fühlte mich wie auf der berühmten Etappe der "Tour de France", ich war ein Teil von ihr, beim Anstieg nach"Alpe d`Huez", diese "kleine" Bergetappe beschäftigte mich, nicht wegen dem enormen Kraftaufwand, das wäre das kleinere Problem ;)), sondern wegem dem extremen hohen Wasserverlust, meinem "geringen" Körperfettanteil" und den schmerzenden Beinen, die allerdings hervorgerufen wurden, durch die falsche Kleidung und nicht vom Anstieg. Sodass wir die Tour abbrechen mussten. Aufgrund nicht optimaler Vorbereitung, keine Wasseflasche, physische Defizite, falsche Kleidung und fehlender Kopfbedeckung, was bei meiner Frisur und dieser Sonneneinstrahlung nicht von Vorteil ist. Also war für uns nach 16 Kilometern Schluss, ohne unser (mein) Etappenziel, die Eisdielen und die Restaurants zu erreichen. Wir werden diese Tour wiederholen müssen, auch wenn es nicht ganz bis rauf nach "Alpe d`Huez" ging, so war es doch gefühlt wie bis ganz nach oben ;)).
Seit einiger Zeit haben wir wieder ein "Pubertier". Es lebt bei uns im hinteren Teil der Wohnung, in einem meist vor Tageslichteinfall geschützten Zimmer, es meidet das grelle Tageslicht und schläft gern lang. Es hört auch nicht besonders gut, da die Ohrlöcher wahrscheinlich, um sie vor Zug zu schützen, von einem Gegenstand versperrt werden. Der Kopf ist oft leicht nach unten geneigt und fixiert auf ein kleines Spielzeug (Gerät), mit diesem kann es sich Stunden lang beschäftigen die Finger bewegen sich fast virtuos auf diesem Spielzeug, hin und her. Es führt oft ganze Dialoge mit diesem Gerät. Das "Pubertier" reagiert erst nach wiederholter und lauter Ansprache, um sich dann von diesem Spielzeug zu lösen. Hierbei empfielt es sich sehr sensibel und vorsichtig vorzugehen, sonst zieht es sich sofort in seine Höhle (Zimmer) zurück und kommt erst wieder wenn es Hunger hat. Bei der Nahrungsaufnahme und Zubereitung ist das "Pubertier" sehr selbstständig, sodass es bevorzugt allein isst, damit es seine Ruhe hat und sich nicht an einer "uncoolen" Unterhaltung beteiligen muss. Nach der Nahrungsaufnahme verschwindet es wieder und lässt sich gern von "leiser", kaum "hörbare" Musik berauschen. In diesem Zustand mag es nicht gestört werden und es ist von einer Kontaktaufnahme abzusehen. Auch wenn es um die Widerherstellung der Küche geht, die sich in einem sauberen und aufgeräumten Zustand befand, bevor das "Pubertier" sich der Nahrungsaufnahme widmete. Zu seinen Artgenossen ist es sehr freundlich, ich möchte fast sagen herzlich. Kommt es zu einem Treffen untereinander, dann wird sich hübsch gemacht, ein Lächeln zieht ins Gesicht, sogar eine richtige Unterhaltung ist kurzzeitig möglich, mit viel Mühe kann man es jetzt berühren und manchmal sogar umarmen, nachdem die Finanzierung der Reise in die Wildnis (Shopping-Mal oder Kino) geklärt wurde. Um Ihresgleichen zu treffen, wird das Nest auch gerne verlassen. Das warst mit meiner kleinen Geschicht über "wilde" Tiere in Panama und ich muss Schluss machen, da das "Pubertier" gleich nach Hause kommt, und es mag nicht wenn wir störend im Raum sitzen ;)). Also, hasta luego!

Endlich! Kulinarisch unterwegs und ist Kidnapping strafbar?

Moin, da bin ich wieder, nachdem letzten Blog-Eintrag, hatte ich schon befürchtet ich müsste für zwei Wochen zu Alice Schwarzer als Haushaltshilfe, um mich wieder in die Spur zubringen, puh, nochmal Glück gehabt. Nach etlichen Behörden Gängen, Wohnungssuche, Wohnungskauf, Handwerker und Umzug, im neuen Zuhause angekommen, ging es jetzt endlich auf eine kulinarische Reise durch Panama. Zubegeben, oder um es mit meinen Worten zu sagen "Tengo hambre y - donde puedo conseguir algo de comer?" Durch unser Maklerpärchen (blödes Wort, aber mir fiel kein anderes ein) Andrea und Luke, bekommen wir immer wieder gute Tipps, für allemöglichen gastromischen Highlights hier in Panama City und es gibt eine Menge. Das nehmen wir dankend an und begeben uns auf die Suche nach dem Besten Restaurants Panama. Hier nun das vorläufige Ergebnis, nach unserem Geschmack, bei dieser kleinem Challenge ist das Beste Restaurant das "La Posta", es hat ein sehr helles, freundliches Ambiente mit einer sehr schönen Weinflaschen-Deko und einem freundlichen Service, bis hin zu einem sehr guten Essen. Wir waren mit Freunden hier und hatten einen wirklich schönen Abend. Dicht gefolgt von dem Azahar, was uns hier sehr stört ist, die dunkle Ausleuchtung des Restaurants, sodass man beim Lesen der Speisekarte schon den Scheinwerfer des Handy' s benötigt. Das Essen ist sehr lecker, für den Gang zur Toilette benötigt man eine Begleitung oder eine Lampe, nein Spass, so schlimm ist es nicht. Ela fand des Lokal sehr gut, da Sie von einer Frau auf Ihr Kleid angesprochen wurde und die Dame fand es so hinreißend und wie gut sie darin aussah. Und wer hat das Kleid ausgesucht? - Ich -, das wurde aber mit keinem Wort erwähnt und es sah wirklich gut aus. Ich frage mich nur, wie die Frau das im Dunkel erkennen konnte, vielleicht hat sie den Lichteinfall genutzt, der kurzeitig den Raum erhellte, wann immer das Servicepersonal aus der Küche kam und den Gastraum betrat ;)). Das beste Steakhouse ist für uns das "Gauchos! mit seiner rustikal, urigen Atmosphäre und den wirklich gutschmeckenden Steaks. Den besten, leckersten und saftigsten Burger, mit sehr knusprigen Pommes haben wir im "ESA FLACA RICA" gegessen, die besten Empanadas bis jetzt im "coffee house" an der "Via Isarel", hier sind wir durch Zufall gelandet, als wir unser Auto zum Waschen gebracht haben. Wir werden weiterhin in Abständen berichten, wenn sich die Rangliste verändert oder etwas besonderes hinzugefügt werden muss. Ich kann nur sagen, das waren Wochen nach meinem Geschmack. Nun aber zu "Ist Kiddnapping stafbar". Wie komme ich auf so etwas, na ja, die Gesichte beginnt so. Vor gut zwei Wochen haben sich Freunde von uns, für einen Besuch hier in Panama angekündigt. Schon Tage vorher war Ela sehr aufgeregt, voller Vorfreude, sodass sie den Park hier, nach europäisch aussehenden Menschen inspiziert hat und immer wieder meinte die könnten auch aus Deutschland kommen. Der Höhepunkt war dann aber jener Abend, als wir zur letzten Runde mit unserem Hund aufbrachen, es war so gegen 21:00 Uhr, wir gingen wie immer kurz über die Straße in den Park, wo um diese Uhrzeit noch reichlich Betrieb herscht, auf einmal kam uns ein Ehepaar mit einem Mädchen in Tessa's Alter entgegen und Ela meinte sie hätte ein deutsches Wort gehört, daraufhin sind wir drei Blocks durch Panama geirrt. Wir wurden förmlich in die dunklen Straßen gezogen, um diesem Ehepaar noch einmal "zufällig" zu begegnen. Um "zufällig" ins Gespräch zu kommen. Unser Hund Icemen und ich folgten Ela blind durch die Nacht, in dunkle Gassen, ein Block nach dem anderen und ich malte mir ein Szenario aus, was wenn wir "zufällig" auf dieses Ehepaar treffen und sie würden sich einer Unterhaltung verweigern, endet es dann vielleicht in einer Entführung, nur um Ela's Hunger nach einer deutschen Konservation zu stillen. Ich sah mich schon, ähnlich wie in dem Buch von Steven King "Misery", als Annie Wilkes die sich jetzt, nicht um einen Schriftsteller, sondern um ein Ehepaar und dessen Tochter kümmern musste, die engesperrt, in unserem Kellerraum leben (Haus haben wir ja nicht und Wohnung ist zu klein), nur um mit uns zusammen eine Unterhaltung in deutsch zu führen (ein Buch schreiben wir ja nicht) mit dem von uns gewünschten "Ende". Doch plötzlich berührt mich jemand am Arm, völlig erschrocken drehe ich mich um, es ist Ela und sie sagt "Lass uns umdrehen, der Hund ist müde und ich auch" ;)). Ja, so ist es wenn die Gedanken mit einem durchgehen und die Ralität verschwimmt. Bis zum nächsten mal Euer "Paul Sheldon". Übrigens, unser Besuch ist gut angekommen, erholt sich jetzt ein paar Tage im Kellerraum, ach, am Strand wollte ich sagen ;)), um dann gesund und munter am Donnerstag zurück nach Deutschland zu fliegen.

The Mirror - Oder der Spiegel der Wahrheit?

Wir haben ein wirklich großes Exemplar (Wahrheit ;)) in unserem neuen Zuhause an der Wand hängen und der hat nach nun gut drei Wochen mich so beschäftigt, dass ich diesmal nicht über Panama schreibe sondern über diesen Spiegel. Also, was ich (Mann) nicht verstehe, ist die Fazination die ein großer Spiegel auf Frauen ausübt. Ela wollte unbedingt diesen riesigen, großen Spiegel haben und wurde auch durch meine Töchter in ihrer Entscheidung bestärkt. Aber warum diese Fazination? Jedesmal wenn eine Frau an diesem Spiegel vorbei schreitet, sieht sie hinein, bleibt stehen, drückt den Rücken durch, dreht sich, betrachtet sich von oben bis unten, geht einen Schritt dichter und noch einen streckt den Kopf vor und geht dann weiter, allerdings meistens nicht mit einem Lächeln, eher mit einem Blick der Unzufriedenheit über irgend einen kleinen entdeckten Fehler, in der Auswahl oder Passform der Garderobe, nicht ausgewogen proportionierte Figurelemente oder gar eine kleine Hautirritation oder gar eine Vertiefung (Falte), die zwei Stunden vorher noch nicht da gewesen ist (Wahrheit?) Männer hingegen gehen am Spiegel vorbei erschrecken sich kurz, vor dem gutaussehenden Mann, merken dann das sie es selbst sind, heben gedanklich den Daumen, schmunzeln ein bisschen selbstgefällig und gehen weiter mit dem Spruch: "Mach den Raum schön groß" (Wahrheit?). Nun, die Wahrheit liegt mal wieder in der Betrachtungsweise! Aber warum setzen sich Frauen so gern und möglichst groß, in vollem Umfang, sich ihren eigenen kritischen Blicken aus. Und bringen dann mit ihrer Selbstreflektion, dass familiäre Gleichgewicht stark unter Druck, durch fragen, wie z.B. "Findest du ich sehe älter aus?" "Steht mir das Kleid" oder "Denkst du meine Beine / Hintern sind zu dick." Wo man(n) schon vorher weiß, jede jetzt gegebene Antwort wäre verkehrt. Also, das Fazit für alle Frauen "Don´t scary, thats you" wir mögen euch so wir ihr seid und an alle Männer, Daumen nach oben und "Macht den Raum schön groß". Jetzt muss ich mal wieder Schluss machen, Spiegel putzen für die bessere Sicht auf die "Wahrheit?" ;))

Mission possible

Wir haben es geschafft! Wohnung gekauft, renoviert, möbliert, ein- und ausgezogen innerhalb von eineinhalb Monaten. Doch jetzt sind wir endlich angekommen, in unserem neuen Zuhause, mit Blick auf den Pazifischen Ozean, auf den Park und die Avenida Balboa, sowie rüber zur Altstadt Casco Viejo. Ich kann Euch sagen, das war Stress pur. Wir hatten nur sieben Tage Zeit, alles zu renovieren und nach unseren Vorstellungen herzurichten. Das größte Problem war mal wieder es auf Spanglisch, unserem nur spanisch sprechenden Bauleiter Limber Sanchez und seiner 6 Mann starken Crew, mitzuteilen. Nach vielen Wörtern, in gefühlt allen Sprachen, hat Ela mit Ihrem Lieblingswort "Arriba", die Männer zu Höchstleistungen angetrieben, sodass sie "freiwillig" bis Abends um 21:30 Uhr durch gearbeitet haben. "Die verrückten Deutschen immer alles schnell und ohne Fehler", diesen Satz konnte man den wirklich gut arbeitenden Sanchez Team vom Gesicht ablesen. So wurde das Unmögliche, möglich gemacht und wir konnten am Freitag 28.01.2022 unsere neuen Möbel in Empfang nehmen und sind am Samstag und Sonntag (29.01.22 u. 30.01.22) umgezogen.
Am Montag haben wir dann unsere alte Wohnung abgegeben. Endlich geschafft, wieder in die Ruhe kommen! Von jetzt an, sich wieder den schönen Dingen widmen, Menschen, Land und Leute kennenlernen und vor allem Zeit für die mir "wichtigen Dinge", das Essen und trinken zu haben. Das war mein Gedanke, leider nicht Ela´s. Jetzt ging der Stress erst richtig los, wir brauchen ja noch Vorhänge, Bilder, Geschirr, Handtücher, Deko, Planzen, Putzzeug und noch ein Sideboard für Tessa.
Für Essen und Trinken war in dieser Plannung mal wieder kein Platz ;((. Fazit, nach nun vier Monaten Panama kann ich Euch leider immer noch nicht sagen wo Ihr das beste Restaurant, den schönsten Strand oder lohnende Ausflugziele findet oder was Ihr sonst so gesehen haben solltet, Dafür aber kann ich Euch sagen wo Ihr gute Möbel, Spiegel, Bilder, Pflanzen, Handtücher, Bettwäsche, Deko und Reinigungs-Artikel findet.
Doch nun am Samstag waren wir endlich mal wieder mit Freunden Essen und zwar im "Steinbock", einem deutschen Lokal hier in Panama City, die Besitzerin organisiert sogar einen monatlichen Stammtisch. Jetzt aber zum Wichtigen, ich hatte eine Rinderroulade mit Rotkohl und Kartoffeln und mir hat es sehr gut geschmeckt. Vor allem war es ein lustiger und schöner Abend mit Freunden. Ich muss leider Schluss machen, die Möbellieferanten sind mal wieder an Tür und bringen, ach ja, das Sideboard für Tessa und danach gibt es Mittagessen, hat Ela mir versprochen. ;)) Hasta luego!

Nimm mich mit Kapitän auf die Reise oder........"

auf den Spuren von "Messer Jocke", "Blut Svente" und "Tarzan" die mit der "African Queen" durch Panama fahren. Ja, jetzt hat er einen Sonnenstich. Nein, ich kann Euch beruhigen, mir geht es gut. Leoni war gerade für zwei Wochen hier und nach dem Stress mit der "SETRACEN" und Ela hat sich auch wieder beruhigt, so dass wir nicht aus Panama fliehen mussten ;)), haben wir jetzt mal zwei Wochen Panama Pur / Urlaub gemacht und uns einige Orte angesehen und besucht. Wir waren auf "Taboga" einer vorgelagerten Insel von Panama, die man vom der Marina Panama mit der Fähre erreicht und irgendwie, fühlte ich mich erinnert an das Kinderbuch von Astrid Lindgren " Pippi im Takka Tukka Land" wo Messer Jokke und Blut Svente in der Hafen Bodega überlegen wie Sie am besten in den engen Gassen die "Pippi Langstrumpf" fangen. Nun aber wieder zurück zu der schönen Badeinsel "Taboga" mit
28 C klarem Pazifikwasser, hier hatten wir einen herrlichen Badetag und zum Abschluss noch eine Pina Colada frisch und kühl in einer Ananas serviert, ich kann Euch sagen, das war sehr lecker. Bei einem weiteren Ausflug ging es auf de Spuren von Tarzan in Dschungel von Panama, hier durfte ich nicht mit, weil Sie fünf unterschiedliche Affenarten finden wollten unter anderem auch Brüllaffen und meine Familie meinte ich komme nicht wieder mit raus ;)). Alle fünf haben sie nicht gefunden aber dafür noch eine Menge anderer Tiere, wie Faultier, riesige Blattschneide Ameisen, Opossum, niedliche und zutrauliche Nasenbären, etliche Volgelarten, Schmetterlinge und zu Tessas Freude eine große Spinne, dies erzeugte dann auch einen weit durch den Dschungel zuhörenden Schrei und damit war "Tarzan wieder da". Bei der Tour auf dem Panama Kanal wurde dann auch noch ein Krokodil enteckt, auf den Seen die angelegt wurden um genügend Wasser für die einzelnen Staustufen zu haben und durch das Boot, das warme Wetter und den dichten Bewuchs des Dschungels kamen die Gedanken an den Film "African Queen" allerdings gab es keinen angetrunken Kapitän und auch kein Gin an Bord. Einen weiteren unvergessenen sonnigen Badetag, hatten wir an der "Playa Santa Clara" dieser Ort ist ungefär 1,5 Stunden mit dem Auto von Panama entfernt, es lohnt für einen Tagesausflug oder auch zum länger bleiben, es gibt viele kleine Restaurant und Bodegas die zu einem Getränk oder einem Essen einladen und es ist nicht mal teuer, Was uns sehr gut gefallen hat, waren die Duschen und Toiletten am Strand. Mit dem Titelbild von der "Ever Forward" im Panama Kanal und meiner Erinnerung an das Lied "Nimm mich mit Kapitän auf die Reise" schließt sich der Kreis und Ihr seht, bei mir ist doch noch alles in Ordnung. Ach, das hätte ich fast vergessen... allen noch ein gesundes, erfolgreiches und glückliches neues Jahr 2022.
Zurück zum Seiteninhalt